Zusatzbeiträge: AOK will durch Rabattverträge Zusatzbeiträge ausschließen
AOK verspricht bis 2011 keine Zusatzbeiträge
Deutschlandweit konnte die gesetzliche Krankenkasse der AOK im vergangenen Jahr durch Arzneimittelrabattverträge ziemlich genau 400 Millionen Euro einsparen. In dem ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt lag die Summe im selben Zeitraum bei ungefähr 16 Millionen Euro. Für das aktuelle Jahr rechnet die gesetzliche Krankenkasse deutschlandweit mit Einsparungen in Höhe von ungefähr 520 Millionen Euro, in dem Bundesland Sachsen-Anhalt liegt der Betrag bei mindestens 20 Millionen Euro.
“Unseren Mitgliedern kommen die aktuellen Rabattverträge direkt zugute. Wir geben den eingesparten Betrag direkt weiter und garantieren, dass wir bis zum kommenden Jahr 2011 keinen zusätzlichen Beitag erheben. Ohne diese Rabattverträge könnten wir diese Garantie unseren Versicherten nicht geben”, betonte Uwe Deh, zuständiger Vorstand der Krankenkasse AOK Sachsen-Anhalt.
Den Mitgliedern entsteht auch aus ärztlicher Sicht desweiteren auch kein Nachteil: “Der Austausch von wirkstoffgleichen Arzneimittel ist medizinisch unbedenklich, denn das sogenannte Generikum enthält den selben Wirkstoff wie das Originalmedikament. Bei allen Arzneimitteln handelt es sich um Medikamente, die den sehr hohen hohen Sicherheitsstandards des deutschen Arzneimittelmarktes entsprechen”, betonte Juliane Sichting, Apothekerin der Allgemeinen Ortskrankenkassen in dem Bundesland Sachsen-Anhalt.
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Kategorie: Gesetzliche Krankenversicherung
