Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung legt ersten Entwurf des Meldeblattes vor
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung hat jetzt einen ersten Entwurf des Meldeblattes der gesetzlichen Krankenkassen vorgelegt. In dem Blatt sollen die gesetzlichen Krankenkassen jedes Jahr ihre Finanzen offenlegen. Das Meldeblatt soll im Internet veröffentlicht werden und für jeden zugänglich sein.
Kürzlich hatte die Bundesregierung beschlossen, dass gesetzliche Krankenkassen einmal im Jahr ihre Finanzen offenlegen müssen. Damit nicht jede Krankenkasse ihren eigenen Bericht erstellt, beauftragte die Bundesregierung den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung damit, ein einheitliches Meldeblatt zu entwickeln. Der Spitzenverband legte jetzt einen ersten Entwurf vor.
Wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung erklärte, sollte das Meldeblatt nicht nur die Einnahmen und Ausgaben der Krankenkassen wiederspiegeln, sondern auch ein Leistungsangebot der jeweiligen Krankenkasse enthalten. Das Meldeblatt soll dann im Internet veröffentlicht werden und jedem zugänglich sein. Es soll den Versicherten in erster Linie als Entscheidungshilfe dienen.
Meldeblatt der Krankenkassen zu kompliziert verfasst
Doch schon jetzt werden erste kritische Stimmen laut, so sei das Meldeblatt für Normalverbraucher viel zu kompliziert verfasst, so dass die gesetzlich Versicherten nur wenig Nutzen aus den Statistiken ziehen können. Experten forderten deshalb das Meldeblatt verständlich zu verfassen oder die Übersetzung Ratingagenturen zu überlassen. Bis jetzt hatten gesetzlich Versicherte nur die Zusatzbeiträge als Indikator, wie es um die wirtschaftliche Lage der gesetzlichen Krankenkassen steht.
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Kategorie: Gesetzliche Krankenversicherung
