Private Krankenversicherung lockt oft mit schlechten Einsteiger-Tarifen
Private Krankenversicherungen locken oft junge Menschen mit günstigen Einsteigertarifen
Tarife in der Privaten Krankenversicherung können unter Umständen deutlich weniger Leistungen bieten als die Gesetzliche Krankenversicherung. Des Weiteren könnten sich die PKV-Tarife auch als Kostenfallen herausstellen, denn besonders Einsteigertarife werden mit zunehmendem Alter immer teurer.
Gerade die Privaten Krankenversicherungen locken neue Mitglieder mit günstigen Einsteigertarifen und nicht selten mit hoher Selbstbeteiligung. So kommen dann auch schnell Tarife zusammen, die im Monat gerade einmal 150 Euro kosten, allerdings liegt hier die Selbstbeteiligung bei ungefähr 1000 Euro. Besonders junge Menschen fallen immer wieder auf diese Tarife herein.
Doch gerade diese günstigen Tarife können sich im späteren Verlauf als Kostenfalle entpuppen und bieten in der Regel deutlich weniger Leistunden als die Gesetzliche Krankenversicherung. Ist man allerdings erst einmal in der Privaten Krankenversicherung kommt man nur sehr schwer wieder zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung. Aus diesem Grund sollten sie sich im Vorfeld genau über die Tarife und Kosten in der Privaten Krankenversicherung erkundigen. Auch sollte man auf die genauen Formulierungen in den Verträgen achten.
Von einem Wechsel in eine andere Private Krankenversicherung ist im Alter des Weiteren auch abzuraten. Denn dort gehen die Altersrückstellungen komplett verloren und es wird eine neue Gesundheitsprüfung fällig, die vor allem im Alter deutlich negativer ausfallen wird. So kann es passieren dass sie nach dem Wechsel einen höheren Beitrag zahlen als bei der alten Krankenkasse.
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