Pozenzmittel: PDE-5-Hemmer verursacht Höhrprobleme
Menschen welche PDE-5 Hemmer einnehmen und unter Höhrproblemen leiden sollten sich an ihren Arzt wenden
Mittel die die Potenz steigern können einer aktuellen US-amerikanischen Untersuchung zufolge zu Hörschäden führen. In erster Linie der Wirkstoff Sildenafil berge ein sehr hohes Risiko für die besagten Schäden.
Wissenschaftler um den Leiter Gerald McGwin untersuchten für die aktuelle Studie mindestens 11 500 männliche Probanden über 40 Jahren. Versuchspersonen, die sogenannte Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer, zu sich nahmen, hätten ungefähr doppelt so häufig von Hörproblemen berichtet wie männliche Probanden, die auf Potenzmittel komplett verzichteten, erklärte der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in der deutschen Stadt Neumünster. Ganz besonders der Wirkstoff Sildenafil fiel in der aktuellen Untersuchung dabei sehr negativ auf. Die Gefahr von anhaltenden Hörproblemen sei sehr höher als bei den beiden bekannten Wirkstoffen Tadalafil und Vardenafil.
PDE-5-Hemmer bewirken in erster Linie, dass sich der Blutfluss im männlichen Schwellkörper erhöht, erläutert der zuständige Berufsverband. Da im menschlichen Ohr teilweise ähnliches Gewebe wie im Glied des Mannes vorhanden sei, förderten die Potenzmittel unter Umständen dort ebenfalls die Durchblutung. Das störe auf jeden Fall das Hörsystem und beeinträchtige desweiteren auch das Hörvermögen.
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