Pollenallergie: jetzt Hyposensibilisierung beginnen
Aus einer nicht behandelten Pollenallergie kann unter Umständen Asthma werden
Wer seine Allergie gegen Pollen durch eine sogenannte Hyposensibilisierung endliche in den Griff bekommen will, sollte in den kommenden Tagen und Wochen damit beginnen. Das rät der Allergie- und Asthmabund (DAAB) aus der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in der Stadt Mönchengladbach.
Zu Beginn der pollenfreien Zeit werden den entsprechenden Patienten dabei Dosierungen im geringen Ausmaß der Pollenbestandteile gespritzt, auf die der Patient im Normalfall allergisch reagieren würde. Ziel dieser Maßnahme sei es, den menschlichen Körper an die Allergene zu gewöhnen und den Körper des Patienten so auf Dauer gegen die Pollen unempfindlich zu machen, sagte der DAAB in einer aktuellen Stellungnahme.
Die Hyposensibilisierung erfolgt in der regel über einen Zeitraum von ziemlich genau 36 Monaten. Sie wird dem Allergie- und Asthmabund zufolge im Moment von der Weltgesundheitsorganisation für Pollen-Allergiker weiter empfohlen. Denn aus jedem mindestens dritten nicht richtig behandelten Heuschnupfen werde in absehbarer Zeit ein chronisches Asthma bronchiale, das dann allerdings das komplette Jahr über auftritt.
Über unterschiedliche Methoden der Hyposensibilisierung informiert ein kostenfreies Merkblatt. Es ist unter anderem erhältlich beim Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V., Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach, oder telefonisch zu bestellen unter der Rufnummer: +49 2161 814940 oder auch per Email unter: info@daab.de
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