Pflege: Sachsen- Anhalt fördert Umschulungen
Das Bundesland Sachsen- Anhalt will Auszubildenden bez. Umschüler in der Pflege unter die Arme greifen, so übernimmt das Land die Kosten für das dritte Lehrjahr, wenn Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Das Bundesland Sachsen- Anhalt will den Mangel an Fachkräften in den Pflegeberufen entgegen wirken. Dafür wurde ein Fond in Höhe von zwölf Millionen Euro ins Leben gerufen. Damit sollen in erster Linie Umschulungen zum Kranken- bzw. Altenpfleger finanziert werden. Sollten Unternehmen also in finanzielle Schwierigkeiten kommen, wird das dritte Lehrjahr vom Land bezahlt, wie Arbeitsministerium in Magdeburg am Sonntag erklärte.
Das Land Sachsen- Anhalt will mit diesem Fond Unternehmen unterstützen, die sich aktiv an der Ausbildung von Fachkräften beteiligen, als auf qualifizierte Facharbeiter von außen zu warten, erklärte der Arbeitsminister des Landes, Nobert Bischoff (SPD). Das Geld für die Umschulungen wird von der Investitionsbank des Landes und von den Arbeitsagentur bereitgestellt.
Nicht nur Alten- und Krankenpfleger sollen von dem Fond profitieren
Es sollen aber nicht nur zukünftige Kranken- bzw. Altenpfleger von dem Fond profitieren. So sollen mit dem Geld auch Logopäden, Erzieher, Hebammen, Physiotherapeuten und Sozialhelfer ausgebildet werden. Einzige Bedingung um den Fond in Anspruch nehmen zu können, die Umschulung muss mindestens drei Jahre dauern.
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