Krankenkassen sparen durch Rabattverträge 2,6 Milliarden Euro
Branchenverband Pro Generika kritisiert Rabattverträge
Mit ziemlich genau 19,51 Euro waren Generika in Apotheken der Bundesrepublik Deutschland im Mai des laufenden Jahres ungefähr halb so teuer wie die entsprechenden patentfreien Erstanbieterprodukte, die mit 38,47 Euro zu Buche schlugen.
Von Januar bis Mai des aktuellen Jahres haben die gesetzlichen Krankenkassen aus diesem Grund ungefähr 2,6 Milliarden Euro eingespart. Das teilte der zuständige Branchenverband Pro Generika am heutigen Mittwoch mit. Der Branchenverband beruft sich dabei auf entsprechende Berechnungen des Marktforschungsinstitutes IMS Health.
Desweiteren kritisiert der besagte Verband die derzeitigen Rabattverträge, welche die Vielfalt der Medikamente detailliert bedrohten: “Sie führen bereits jetzt zu Marktkonzentrationen und werden in Anbieteroligopolen enden, die dem Wettbewerb um Qualität und Preis erheblich schaden”, betonte der Generika-Verband in einer aktuellen Stellungnahme.
Zum jetzigen Zeitpunkt stünden den deutschen Medizinern noch ungefähr 600 unterschiedliche patentfreie und generisch verfügbare Wirkstoffe zur Verfügung.
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