Krankenkasse: Jeder dritte Stressgeplagte vergisst zu trinken
Erwachsene sollten am Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen
Hektik am Arbeitsplatz, Stau im Feierabendverkehr, Ärger und Sorgen in der Familie oder der Beziehung: Stress bestimmt immer mehr den Alltag in der Bundesrepublik Deutschland. Dadurch entwickeln viele deutsche Bundesbürger ungesunde Trinkgewohnheiten. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der gesetzlichen Krankenkasse Techniker Krankenkasse (TK) vergisst bei Stress jeder dritte Bundesbürger ausreichend zu trinken. Von den Arbeitnehmern sind es in der Zwischenzeit sogar mehr als vier von zehn Befragten.
Dabei braucht das menschliche Gehirn sehr viel Flüssigkeit, um über den ganzen Tag konzentrations- und leistungsfähig zu bleiben. Erwachsene Personen sollten aus diesem Grund jeden Tag mindestens 1,5 Liter zu sich nehmen. Doch unter Stress trinken viele Menschen automatisch zu wenig. Die Folgen sollte man auf keinen Fall unterschätzen.
Dem menschlichen Gehirn fehlen durch die geringe Flüssigkeit wichtige Stoffe wie zum Beispiel Magnesium und Phosphat. Die Denkleistung lässt bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr sehr schnell nach, und oft setzen im Anschluss auch noch Kopfschmerzen ein. Kurz gesagt: Flüssigkeitsmangel ist für den Organismus des Menschen Stress pur.
Vielen Menschen hierzulande fällt es allerdings schwer, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und die Flüssigkeitsreserven im richtigen Augenblick wieder aufzufüllen. Das kann man allerdings üben, rät die die gesetzliche Krankenkasse in einer Stellungnahme. Wer immer eine Flasche Wasser in der Nähe hat oder im Büro ein gefülltes Glas auf dem Schreibtisch stehen hat, vergisst das Trinken in den meisten Fällen nicht und behält auch in hektischen Zeiten fast immer einen kühlen Kopf.
Neben Wasser eignen sich auch durch aus auch eine Fruchtsaftschorle sowie ungesüßter Früchte- und Kräutertee zum Durstlöschen. Auf Genussmittel wie zum Beispiel Alkohol oder auch Kaffee sollten Gestresste allerdings so gut es geht verzichten: Diese Getränke belasten den Organismus nur noch zusätzlich.
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