Krankenkasse: Immer mehr Arbeitslose leiden unter psychischen Problemen
Männer öfter krank geschrieben als Frauen
Psychische Leiden machen arbeitssuchenden Bundesbürgern immer öfter zu schaffen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport 2010 der Techniker Krankenkasse (TK) in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin hervor.
Den aktuellen Angaben der gesetzlichen Krankenkasse zufolge hat sich die Zahl der Krankentage infolge seelischer Störungen bei arbeitslosen Mitgliedern von Krankenkassen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Ein Grund dafür sei in erster Linie der verstärkte Druck auf arbeitssuchenden Bundesbürger im Zuge der anhaltenden Hartz-Reformen.
Arbeitssuchende Menschen müssen desweiteren intensiver wegen starker psychischer Probleme behandelt werden als berufstätige Bürger. So erhalten weibliche Arbeitslose ohne Job der Techniker Krankenkasse-Statistik zufolge im Durchschnitt doppelt so viele Antidepressiva wie berufstätige Personen. Bei den männlichen Personen liegt der Wert bei arbeitssuchenden Menschen sogar ungefähr dreimal so hoch wie bei berufstätigen Bürgern.
Bei der Techniker Krankenkasse sind im Moment ungefähr 3,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von dem sogenannten Arbeitslosengeld I versichert.
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