Kopfpauschale: Arbeitgeberpräsident Hudt stellt sich hinter Rösler
Hundt kritisiert den bayrischen Minsiterpräsidenten und seinen Gesundheitsminister in einem aktuellen Interview
Der zuständige Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Koalition der deutschen Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der geplanten Gesundheitsreform aufgefordert.
“Ich denke nicht, dass die Gesundheitsprämie auf einen Schlag eingeführt werden kann. Aber erste Schritte – etwa das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags zur Krankenversicherung – sind noch in dieser Wahlperiode möglich”, teilte der Präsident Hundt dem Hamburger Abendblatt (morgige Ausgabe) in einem aktuellen Interview mit. “Die Regierungskommission sollte jetzt schnell einen konkreten Vorschlag erarbeiten”, wir der in dem aktuellen Bericht weiter zitiert.
Hundt kritisierte den zuständigen Ministerpräsidenten des Bundeslandes Bayern Horst Seehofer und seinen amtierenden Gesundheitsminister Markus Söder (beide CSU), die mit einem aktuellen Veto gegen die sogenannte Kopfpauschale gedroht und die zuständige Regierungskommission für vollkommen überflüssig erklärt hatten. “Von Äußerungen, wie sie aus München von Teilen der CSU gekommen sind, halte ich nicht viel”, betonte der Präsident der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) und stellte sich mit seiner Äußerung hinter den derzeitigen Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (von der FDP): “Rösler will richtigerweise die Finanzierung reformieren und die Wirtschaftlichkeit des ganzen Systems verbessern. Dafür verdient er Unterstützung”, so Hundt weiter in dem aktuellen Interview.
Der Arbeitgeberpräsident wandte sich in dem aktuellen Gespräch gegen die momentane Behauptung, die Kopfpauschale sei auf keinen Fall finanzierbar. “Ich weiß nicht, wie viel mehr Geld die Umstellung auf eine Gesundheitsprämie kostet. Warum muss das teurer sein?”, erklärte der Arbeitgeberpräsident der norddeutschen Tageszeitung. “Die Reformkommission hat die Aufgabe, einen konkreten Vorschlag vorzulegen. Dann können wir Kosten und Nutzen bewerten.”, so Hundt zum Abschluss des aktuellen Interviews.
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Kategorie: Gesetzliche Krankenversicherung
