Hebammen: Debatte über Situation neu entfacht
Eigentlich lobten alle deutschen Parteien die freiberufliche Geburtshilfe als auf jeden Fall unverzichtbar
Die Partei der SPD im Landtag der norddeutschen Stadt Kiel will die finanzielle Situation der Hebammen im Bundesland Schleswig-Holstein deutlich verbessern. Nur so könne auch in Zukunft weiter sichergestellt werden, dass Geburten wohnortnah von freiberuflichen Hebammen begleitet werden können, teilte der sozialdemokratische Abgeordnete Bernd Heinemann einen aktuellen Antrag seiner Fraktion am Mittwoch der laufenden Woche mit.
Dazu solle die zuständige Landesregierung entsprechende Maßnahmen ausarbeiten und im Anschluss dann umsetzen. In erster Linie die stark gestiegenen Beiträge zur Berufshaftpflicht zwingen viele deutsche Hebammen eigenen aktuellen Angaben zufolge dazu, ihren Beruf früher oder später aufzugeben. Eigentlich lobten alle deutschen Parteien die freiberufliche Geburtshilfe als auf jeden Fall unverzichtbar. Es müsse aber eine deutschlandweite Lösung des Problems geben, teilte der zuständige Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) in einer Stellungnahme mit.
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