Gesundheitswesen: CSU drängt Rösler zur Eile
CSU-Generalsekretär drängt Rösler zur Eile
Die Partei der CSU hat dem zuständigen Bundesgesundheitsminister Phillip Rösler (FDP) aufgefordert, das von ihm angekündigte Gesetz zur Eindämmung der anfallenden Kosten im deutschen Gesundheitswesen schneller als geplant vorzulegen.
“Es muss jetzt alles getan werden, um die Kostenexplosionen so schnell wie möglich einzudämmen. Dafür dürfen wir uns nicht das ganze Jahr Zeit lassen”, teilte der zuständige CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt dem “Hamburger Abendblatt” (heutige Ausgabe) mit. “Wir müssen im Interesse der Patienten und der Mitglieder gesetzlichen Krankenkassen umgehend zu spürbaren Ergebnissen kommen”, wird Dobrindt von dem Blatt weiter zitiert.
Laut dem süddeutschen Politiker fordere die bayrische CSU “bereits seit mehreren Monaten, dass das zuständige Bundesgesundheitsministerium sich die Hauptkostentreiber vorknöpft”. Es sei allerdings gut, “dass der Bundesgesundheitsminister jetzt endlich gegen die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen vorgeht”, so der Politiker in dem Gespräch weiter.
Auch der zuständige Gesundheitsminister des Bundeslandes Bayerns, Markus Söder (CSU) drängt den Minister Rösler zur Eile. “Es ist ein erster Schritt, er darf aber nicht mutlos bleiben”, erklärte Söder in der bayrischen Landeshauptstadt München. Der Bundesgesundheitsminister Rösler kündigte im Vorfeld an, die Pharmaindustrie zu Preissenkungen für Medikamente zwingen und seine derzeitigen Pläne “schon möglichst bald” umsetzen zu wollen.
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Kategorie: Gesetzliche Krankenversicherung
