Gesundheitskarte: Gesundheitsminister Rösler begrüßt Einigung
Gesundheitskarte wird unterschiedliche Daten enthalten
Der deutsche Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat die Einigung auf eine neue Version der elektronischen Gesundheitskarte am Montag der laufenden Woche begrüßt. “Das Ministerium hat die Partner in der Betreibergesellschaft von einem gemeinsamen Vorgehen überzeugt”, teilte Rösler “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (heutige Ausgabe) mit.
Die elektronische Gesundheitskarte wird laut dem deutschen Minister Rösler einen Notfalldatensatz, einen elektronischen Medizinerbrief und die sogenannten Stammdaten des Versicherten enthalten. Dies sei eine vernünftige Basis, um zu einem späteren Zeitpunkt weitere Anwendungen hinzufügen zu können, betonte der Minister dem aktuellen Bericht zufolge weiter.
“Es war ein Fehler, alles auf einmal machen zu wollen. Das ist nicht zu schaffen”, wird er weiter zitiert. Der Gesundheitsminister erteilte dem elektronischen Rezept, das ebenfalls Bestandteil der Gesundheitskarte sein sollte, in seiner jetzigen Form eine eindeutige Absage. “Das war nicht praktikabel im Praxisalltag zu integrieren”, sagte der Politiker.
Dabei schloss der Minister jedoch in dem Gespräch nicht aus, das Rezept zu einem späteren Zeitpunkt in die neue Karte einzubauen, wenn die technischen Möglichkeiten dies auch zuließen. “Das wird noch eine Menge Grips von Seiten der Industrie benötigen”, meinte Rösler zum Abschluss des Interviews.
Ähnliche Beiträge:
Tags: FDP, Gesundheitskarte, Rösler
Kategorie: Allgemein
