Diabetes: Auch Passivrauchen erhöht Diabetes-Risiko
Doppelt so hohes Risiko als Menschen die keinem Zigarettenrauch ausgesetzt waren
Auch passives Rauchen erhöht scheinbar das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Das ergaben aktuelle Studien von mindestens 1351 Testpersonen in der süddeutschen Region Augsburg durch das Deutsche Diabetes Zentrum in der westdeutschen Stadt Düsseldorf und das Helmholtz Zentrum in der Stadt München.
Wissenschaftlich bestätigt war den aktuellen Angaben zufolge bis heute nur, dass Aktivrauchen das Diabetes-Risiko deutliche erhöht. Darauf weisen beide Einrichtungen anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertags (31. Mai) hin.
Im Rahmen der aktuellen KORA-Studie machten die zuständigen Wissenschaftler zwischen dem Jahr 1999 und 2001 bei den entsprechenden Probanden orale Zuckerbelastungstests. Dieser unter den Experten OGTT genannte Test gilt als “Goldstandard” zur Diabetes-Diagnose. Zum Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung war noch keiner der zwischen 55 bis maximal 74 jährigen Probanden an der Zuckerkrankheit Diabetes erkrankt. Ziemlich genau sieben Jahre später untersuchten die deutschen Forscher einen Teil von den Probanden erneut.
Die Raucher unter den genau 887 erneut untersuchten Testpersonen wiesen das schon in der Zwischenzeit bekannte, statistisch signifikant erhöhte Diabetes-Risiko auf. Aber auch die Nichtraucher waren von der Krankheit gefährdet: passives Rauchen, die zum ersten Zeitpunkt der Untersuchung zu Hause oder auf der Arbeitsstelle Zigarettenqualm ausgesetzt waren, hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Diabetes Typ 2 wie Testpersonen , die weder aktiv noch passiv Zigarettenrauch inhalierten.
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