BKK für Heilberufe: Erste Mitarbeiter müssen sich auf Kündigungen einstellen
Nach dem bekannt wurde, dass sich die Betriebskrankenkasse BKK für Heilberufe in finanziellen Schwierigkeiten steckt, müssen sich nun auch die ersten Mitarbeiter auf betriebsbedingte Kündigungen einstellen. Etwa 100 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen.
Bereits gestern hatten wir darüber berichtet, dass die Krankenkasse BKK für Heilberufe in ersten finanziellen Schwierigkeiten steckt, da ihr immer mehr Kunden davonlaufen. Allein im vergangenen Jahr wechselten etwa 90.000 Versicherte der BKK für Heilberufe in eine andere Krankenkasse. Zum jetzigen Zeitpunkt zählt die Krankenkasse etwa 85.000 Mitglieder. Zu Spitzenzeiten waren bei der BKK für Heilberufe 600.000 Menschen versichert.
Bedingt durch den starken Mitgliederschwund will die Krankenkasse im Monat September betriebsbedingte Kündigungen gegen 40 Prozent seiner Mitarbeiter aussprechen. Somit müssen ungefähr 100 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Die Krankenkasse hofft allerdings auf einen starken Fusionspartner, damit sich die Kündigungen in Grenzen halten, so ein Sprecher.
Andere Betriebskrankenkassen schon im Mai in Kenntnis gesetzt
Sollte allerdings nicht schnell ein Fusionspartner gefunden werden, muss das Bundesversicherungsamt die Krankenkasse für immer schließen. Ein ähnliches Schicksal ereilte auch die Betriebskrankenkasse City BKK, die zum 1. Juli dieses Jahres geschlossen wurde. Der Beirat der Krankenkasse hatte schon Mitte Mai die anderen Vorstände der Betriebskrankenkassen über die finanziellen Engpässe in Kenntnis gesetzt.
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