Bettwanzen: USA erlebt schlimmste Plage seit 50 Jahren
Genervte Bürger greifen in der Zwischenzeit zu gefährlichen Pestiziden
In den Vereinigten Staaten rauben im Moment Bettwanzen zahlreichen Hausbesitzern und Wohnungsmietern den Schlaf. Das Land erlebt in dem laufenden Jahr die schlimmste Invasion der kleinen Plagegeister, die in erster Linie Matratzen und Gardinen befallen, seit weit mehr als 50 Jahren.
Der Ärger betroffener Personen geht in der Zwischenzeit soweit, dass sie zu gesundheitsschädlichen Pestiziden greifen, um die lästigen Unruhestifter endlich wieder loszuwerden. Dabei stoßen die US-amerikanischen Bürger auf den Protest der US-Umweltbehörde EPA, die mittlerweile warnt, der Einsatz der giftigen Stoffe im eigenen Zuhause könne Krankheiten wie zum Beispiel Krebs hervorrufen.
Sogenannte Bettwanzen sind seit mehreren Jahrhunderten eine bekannte und vor allem gehasste Haushaltsplage. Sie beißen Menschen und können durch ihren Biss unterschiedliche Hautinfektionen auslösen. Dank des verbreiteten Einsatzes des Insektizids Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) waren die lästigen Tiere in den 40er und 50er Jahren aus Wohnungen und Häusern in den USA fast vollständig verschwunden.
Doch nachdem DDT im Jahr 1972 aufgrund seiner schädlichen Wirkung auf wildlebende Tiere per Gesetz von der Regierung verboten wurde, kehrten die ungebetenen Gäste in die Häuser zurück. In der Zwischenzeit sind sie zunehmend resistent gegen fast alle herkömmlichen Chemikalien geworden, die statt des verbotenen DDT gegen die Tiere eingesetzt wurden.
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Tags: Bettwanzen
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